Lebensmittel – Verteilen statt Vernichten – Heimatkost ist dabei

Dieser Tage feieren wir in unserer Zusammenarbeit mit der Landshuter Tafel unser einjähriges Jubiläum. Ein genaues Datum, seit wann wir Lebensmittel an die Tafel liefern, können wir gar nicht benennen.

Zu Hause wurde dieses Prinzip „Lebensmittel werden nicht weggeschmissen“ gelebt. Ich und viele in unserem Team haben dies bereits mit der Muttermilch aufgenommen. So ist die Zusammenarbeit mit der Tafel nur logisch.

Lebensmittel sind ein kostbares Gut. Auch wenn dieser Begriff einfach so ausgesprochen wird, so ist es hilfreich, sich die Wortbedeutung immer wieder neu bewusst zu machen. „Mittel in denen Leben steckt“. Wenn ich mir das Wort Lebensmittel so umformuliere, dann wird die Bedeutung dahinter für mich greifbar.

Bei uns zu Hause und auch bei Heimatkost beginnt deshalb der Umgang mit Lebensmitteln in der Planung.

  1. Was benötigen wir innerhalb der nächsten Woche und in welchen Mengen?
  2. Wo erhalten wir eine gute Qualität zu einem dazu passenden Preis und das alles (wenn irgend möglich) von regionalen Erzeugern?
  3. Sind die Rohstoffe bei uns eingetroffen und die Qualität bestätigt, dann ist eine sorgsame Lagerung wichtig. Nur so kann die Qualität auch erhalten werden.
  4.  Wenn im Rahmen der Herstellung unserer Bällchen die Form oder die Größe nicht passen, wollen wir diese nicht wegschmeißen. Schmecken sie doch genauso gut wie alle anderen auch. Sie haben nur die Besonderheit, nicht unserem Wunsch nach perfekten Bällchen zu entsprechen. Diese Bällchen geben wir an die Landshuter Tafel ab.

Die Landshuter Tafel schreibt über sich selbst: „Unsere Arbeit zielt darauf ab, überschüssige Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, an Menschen in Not zu verteilen.“

Unterstützung Landshuter Tafel

Wir sagen Danke für die Vielen, die mitmachen bei „Verteilen statt Vernichten“. Wir wünschen uns, dass wir alle miteinander einen noch sorgsameren Umgang mit Lebensmitteln leben.